Bundestagswahl 2009

Bundestagswahl 2009 Alle sind sie angetreten zur Bundestagswahl 2009: die großen Parteien gegen die kleinen, liberal gegen sozial, Steinmeier gegen Merkel. Am Ende siegte das schwarzgelbe Duett der Altkanzlerin und dem so oft gescheiterten Guido Westerwelle. Doch so richtig Freude kam am Ende nur bei den linken Brüdern Lafontaine und Gysi auf, die im Gasthaus zum lachenden Stalin auf den Tischen tanzten und sich zuprosteten. Die Bundestagswahl 2009 hatte aber auch einen großen Verlierer, einen der schon seit 1998 an der Macht gewesen ist; damals noch unter der Leitung des charismatischen \"Lebemanns\" namens Gasprom-Schröder. Richtig, die Rede ist von der SPD Pleite. Es war eine historische Niederlage, die größte SPD Pleite die es bisher gab bei Bundestagswahlen. Da nutzte auch kein vorzeigbarer Spitzenkandidat, der überaus positiv bei der Bevölkerung wahrgenommen wurde, um die politische Talfahrt der Sozialdemokraten aufzuhalten. Man musste schon fast Mitleid zeigen, wie sie sich mit Eskapaden und Brandherden, die innerhalb der Partei loderten, selbst ins politische Abseits manövrierten. Jetzt steht der Karren im Dreck und die SPD sitzt in der Opposition. Zeit für einen Neuanfang bleibt jetzt genug, um aus einer starken Opposition gestärkt in die nächste Bundestagswahl zu gehen. Die Chance stehen nicht schlecht, denn der schwarzgelbe Regierungsdampfer gerät schon zu Beginn seiner Fahrt in Seenot und das Personal ist stark seekrank gefährdet! Wenn Sigmar Gabriel nicht allzu viel verkehrt macht, dann wird aus der SPD Pleite von 2009 eine SPD Party 2013!

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